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| Das Sammelgebiet |
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Die Entwicklung des Sammelgebietes
Endgültig vorbei sind heute die Zeiten, in denen man ungültig gewordene Wertpapiere achtlos weggeworfen oder vernichtet hat. Nonvaleurs, wie nicht mehr gehandelte alte Wertpapiere im Börsenjargon genannt werden, erfreuen sich heute steigender Beliebtheit.
Schon seit Anbeginn des Wertpapierwesens wurden börsenwertlose Effekten oftmals von ihren Besitzern aufgehoben - nicht aus Sammelleidenschaft, sondern vielmehr in der Hoffnung, dass ihre Nonvaleurs wieder einen reellen Börsenwert erlangen. So ist bis heute eine Vielzahl von alten Wertpapieren erhalten geblieben.
Vereinzelt traten um 1970 im deutschsprachigen Raum erste Wertpapier-Sammler auf. Jedoch konnte man zu diesem Zeitpunkt von einem Sammelgebiet, wie etwa dem Briefmarken- oder Münzenmarkt, noch nicht sprechen.
1975 fanden erste Wertpapier-Auktionen statt. Die ersten Händler konnten sich in den folgenden Jahren etablieren. Zu einem kleinen funktionierenden Markt entwickelten sich die "Historischen Wertpapiere" dann endgültig Mitte der Achtzigerjahre.
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